Also, um es kurz zu machen, ich hatte dieses mal sehr wenig Zeit die Gegend zu erkunden und spannende Dinge zu erleben. Ich habe mehr oder weniger die ganze Zeit gearbeitet, einzig der Sonntag blieb mir als eigener Tag erhalten.
Es gibt hier einen Spruch bezüglich der Arbeit, er lautet:
24 hour – no toilet, no shower – Full power !
Das trifft es ganz gut
Hier mal ganz komprimiert und medial aufbereitet was ich so als erwähnenswert empfinde.
1) Hochzeiten
Mir wurde gesagt das der Monat Dezember äußerst geeignet ist um jemandem das Ja Wort zu geben. Dies wurde auch bestätigt durch die Tatsache das ich auf meiner täglichen Heimfahrt vom Büro mindest 3-5 Hochzeitsumzüge gesehen habe. Nun gut, etwa 100 Meter von meinem Guesthouse entfernt befanden sich gleich 2 solcher für Hochzeitsfeste genutzter Locations. Das fing dann immer so um 20 Uhr Abends an und ging bis spät in die Nacht hinein.
Das ist der Eingang zu einer dieser Locations

Es startete immer mit diesem Hintergrund Geräusch das ich Abends ständig im Ohr hatte:
Man könnte meinen das ist hier ein Sport, es wird geheiratet was das Zeug hält.
2) Hundekämpfe in der Nacht
Meist spät Nachts wurde ich wach weil sich wahrscheinlich wieder irgendein Eindringling einer benachbarten Hunde Gang ins falsche Revier getraut hatte. Das hörte sich dann etwa so an. (Leider hab ich die richtig krassen Sounds nicht einfangen können. Ich war meist zu langsam
)
3) Der Obst und Gemüseverkäufer
Hab ich eigentlich nur Sonntags mitbekommen da ich sonst tagsüber nicht im Guesthouse war aber wenn ich da war, war es unüberhörbar. Ein sehr sehr eindringliches Geräusch, ich schätze mal es heißt sowas wie „Hey Leude, ich bins, kommt alle her und kauft mir was ab“ oder so ähnlich.
4) Ein Roller mit Stützrädern
Hab ich so auch noch nie gesehen.

5) Ein indischer Mülleimer – No comment

5) Die Wasser Situation im Guesthouse
Leider gab es einen Defekt bei der Wasserversorgung im Guesthouse. Das heißt, der Tank der üblicherweise 1-2 Mal pro Tag mit Wasser gefüllt wird und der die Basis der Wassergrundversorgung darstellt funktionierte nicht. Das bedeutete im Umkehrschluss das es kein Wasser gab und das für alle Situationen bei der es Wasser bedarf
.
Ich wurde dann über folgenden Ausweg mit Wasser versorgt :

Das musste herhalten für alles, Duschen, Toilette etc. Nette Erfahrung, war nicht weiter Schlimm.
6) Die Pissoir Situation im Büro
Meine Herren, es gab echt Tage da hätte ich diese Schei** Teil am liebsten zerstört. Ich bin nun wahrlich niemand der besonders große Ansprüche bezüglich der Toilette stellt aber dieses Ding ist einfach unglaublich. Um es kurz zu erklären, es hat einen Sensor (so wie bei uns auch üblich), der einzige Unterschied besteht darin das der Wasserlauf immer etwa 5 Sekunden nachdem man sich davor gestellt hat startet. Nun gut, scheint ja nicht weiter ein Problem zu sein. Leider sind die seitlichen Düsen mit einem mächtigen Druck versehen, daher wird man von dem Ding direkt angespritzt was nicht wirklich appetitlich ist. Ich hab mir echt überlegt ob ich mal einen Beschwerdebrief an den Konstrukteur schreibe

Ja, das war so die Kurzversion des Trips. Morgen ist mein letzter Tag und dann brauch ich erst mal ein paar Tage Auszeit.
























